Die HSH-Hilfe e.V. trauert um "Maleika"
Wölfe "Storm" und "Yukon" bestialisch ermordet !
Deutsche Tierschützerin in den Mühlen der Justiz von Teneriffa
Neufundländer brutal ertränkt
Stierkampf - Fairplay?
Olympia 2004 in Athen
Internet-Petition für ägyptische Delphine

Löwenjagd in Südafrika

Euthanasie für Olympia 2004?

Haifischfang mit lebenden (!) Hunden


Fassungslosigkeit. Entsetzen. Trauer. Wut.


Die HSH-Hilfe e.V. trauert um "Maleika"

Zeitungsausschnitte u.ä. finden Sie hier

Liebe Besucher, Vereinsmitglieder, Förderer, Tierfreunde - die Überschrift beschreibt in etwa das Gefühls-Chaos, das nach der telefonischen Mitteilung von Maleikas Tod in mir tobte.

Vielleicht erinnern Sie sich noch an Maleika ? Mit folgendem Text wurde sie ab Juli 2002 auf unseren Seiten in der Rubrik "weitere zu vermittelnde Hunde" vorgestellt:

Rasse: Galgo-Podengo Portugues-Mix-Hündin
Name: Maleika
Geschlecht: weiblich, kastriert
Alter: geb. ca. 1996

Die ca. 6jährige Maleika ist zwar Menschen, besonders Männern gegenüber noch ein wenig schüchtern, recht schnell aber überwiegt ihre Neugierde und sie nimmt Kontakt auf. Sie ist äußerst clever, springlebendig, vorwitzig, neugierig und kommt bestens mit Artgenossen beider Geschlechter zurecht. Sie hat es in ihrem bisherigen Leben nicht sonderlich gut gehabt und wurde sehr wahrscheinlich als Gebärmaschine missbraucht, was sich aufgrund ihres ausgeprägten Gesäuges vermuten läßt. Für Maleika wird ein liebevolles Zuhause gesucht, das ihr anfangs die Zeit läßt, sich einzuleben, das ihre rassetypischen Eigenschaften einzuschätzen weiß, und ihre Lebenslust und Neugierde/Wissbegierde stillt.

Für Maleika, die der Ausweglosigkeit eines südeuropäischen Tierheimes entkommen war und die auf der Pflegestelle eines Vereinsmitgliedes 6 Monate aufgepäppelt wurde, fanden wir im Herbst letzten Jahres einen absoluten Traumplatz - die neue Besitzerin und Maleika zeigten sich als "Dream-Team". Die Hündin bekam immer mehr Vertrauen und konnte beim Spaziergang auch ohne Probleme abgeleint werden, da sie zu ihrer neuen Besitzerin mittlerweile eine sehr enge Bindung aufgebaut hatte. Gerade in den letzten Wochen wurde Maleika immer lebensfroher und baute einen Großteil ihrer doch sehr tief verwurzelten Ängste ab, indem sie sie einfach mutig und selbstsicher überwand. Durch den kontinuierlichen Kontakt zu ihrer neuen Besitzerin seit dem Tag der Vermittlung war die HSH-Hilfe e.V. stets auf dem Laufenden - und was wir hörten, machte uns glücklich: ein Mal mehr hatten wir einem Hund zu dem Zuhause verholfen, in dem er bis zum Ende seiner Tage als glückliches Familienmitglied leben durfte.

Niemand konnte ahnen, dass das Ende so schnell kommen würde... am Freitag, 07.02.2003 war Maleika wie jeden Abend gegen 20 Uhr mit ihrer Besitzerin, deren Bruder und dessen Hund auf einem Spazierweg am Waldrand in der Nähe von Wuppertal unterwegs. Maleika freute sich ihres Lebens und ging (wie bei jedem Spaziergang) ihrem Hobby nach: schnüffeln. Rassebedingt hatte Maleika einen sehr ausgeprägten Geruchssinn. Sie lief, wie immer, ein kurzes Stück voraus, roch etwas interessantes, blieb etwas zurück um wieder zu ihrer Besitzerin aufzuschließen und ein Stück voraus zu laufen. Als sie wieder einen interessanten Geruch aufgenommen hatte, blieb sie etwa 20 Meter (maximal) hinter ihrer Besitzerin und deren Bruder am Wegesrand zurück. Plötzlich fiel ein Schuss, Maleika begann zu schreien bis ein zweiter Schuss fiel - danach tödliche Stille. Von einem Hochsitz aus, den die Gruppe kurz vorher passiert hatte, erschoss ein Jäger Maleika. Der erste Schuss war nur ein Streifschuss - die Hündin, die weder rannte geschweige denn gewildert hatte, wurde verletzt. Der zweite Schuss tötete Maleika. Sowohl sie als auch ihre Besitzerin hatten nicht den Hauch einer Chance.

Maleikas Besitzerin erzählte uns heute abend, dass Maleika sich vermutlich in Richtung des Hochsitzes bewegt hatte, da dort oft Innereien und sogar Hundeleckerchen gelagert würden: äußerst interessante und leckere Gerüche für jeden Hund. Sie kann nicht verstehen, dass der Jäger einfach geschossen hat: sie unterhielt sich während des Spazierganges in normaler Lautstärke mit ihrem Bruder. In einer Gegend, in der kein Verkehrslärm zu hören ist, werden gerade abends alle Geräusche sehr weit getragen. Außerdem hatte Maleika eine Metallplakette mit ihrem Namen am Geschirr befestigt, wodurch bei Bewegung der Hündin immer ein kontinuierliches Klingeln ausgelöst wurde.

Maleika wurde von hinten erschossen: sie befand sich nach dem ersten Schuss panisch auf der Flucht. Das Argument des Jägers, nachdem er seinen Hochsitz verlassen hatte ? "Ich habe sie mit einem Fuchs verwechselt."

Die HSH-Hilfe e.V. protestiert auf das Schärfste gegen das grob fahrlässige Verhalten dieses Jägers und fordert die rechtliche Verfolgung dieses Vorfalles mit allen möglichen Konsequenzen - inklusive der Entziehung des Jagdscheines.
Ein Mensch, der einen kurzhaarigen, gestromten, hochbeinigen Galgo-Podengo Portugues-Mix mit den rassetypischen riesigen "Fledermaus-Ohren" nicht von einem mitteleuropäischen Fuchs im Winterfell unterscheiden kann, sollte nicht mit einer Waffe auf die Öffentlichkeit losgelassen werden dürfen.


Alexandra Pritz, 2. Vorsitzende
für den gesamten Vorstand


 

Vielen Menschen sind die von dem renommierten Canidenforscher Günther Bloch in seinem Buch "Timberwolf, Yukon & Co" beschriebenen Wölfe ein Begriff - umso entsetzter waren viele, als sie von dem grausamen Tod der Wölfe "Yukon" und "Storm" im kanadischen Banff Nationalpark erfahren haben. Lesen Sie hier ein Interview des österreichischen Tierrechtsvereins CANIS mit Günther Bloch. Sie haben außerdem die Möglichkeit, Patenschaften fü die beiden Wölfe "Hope" und "Nanuk" zu übernehmen und finden zusätzlich Behörden-Anschriften um Ihrem Protest Ausdruck zu verleihen.


Stierkampf....fairplay???

Der Stierkampf - auf der einen Seite die umjubelten Toreros, auf der anderen Seite gequälte Stiere.

Pro Jahr werden ca. 40.000 Stiere in Spanien alleine bei Stierkämpfen und blutrünstigen Fiestas gequält und getötet.

Wenn es Ihnen vom Gefühl her schon beim Thema Stierkampf gruselt oder sie sich von den Befürwortern überreden aber nicht überzeugen ließen, aber auch wenn Sie für den Stierkampf sein sollten.... Auf der Seite www.anti-corrida.de kann man sich das nötige Wissen und damit Argumente aneignen, um Befürworter dieses wirklich tierquälerischen Schauspiels den Wind aus den Segeln zu nehmen bzw. um vom Befürworter zum Gegner zu werden.

Unter dem Menuepunkt "Stierkampf" erfährt man alles über:

Die Geschichte des Stierkampfs

Der Ablauf eines Stierkampfs

Die Argumente der Stierkampf-Anhänger

Fairplay?

Das Publikum

Der Nachwuchs

Die wirtschaftliche Bedeutung des Stierkampfes

Die Medien

Stierkampf in den USA

2001 -Stierkampf und die Seuchen

Um dieser wirklich unnötigen Tierquälerei endlich den Garaus zu machen oder zumindestens einzudämmen, bitten wir Sie, sich auf www.anti-corrida.de an den unter dem Menuepunkt "Aktionen" aufgeführten Protestaktionen (z.B. Protestschreiben) zu beteiligen.

Vielen Dank!


Olympia 2004 in Athen: keine Spiele für die Straßentiere

Info (englisch)

Wie schon im Artikel von Cordelia Madden befürchtet, verdichten sich die Hinweise, dass die griechische Regierung zu den olympischen Spielen 2004 vorhat, dass Streunerhundeproblem - speziell rund um Athen - durch Massenvergiftungen zu lösen. Regierungsvertreter leugnen dies oder reagieren mit Entrüstung auf dieses "Gerücht".

31 griechischen Tierschutzorganisationen haben eine Petition ins Leben gerufen, in der sie ein Kastrationsprogramm aller Hunde und Katzen vorschlagen. Das Geld dafür wäre verfügbar.

Dagegen will u. a. der griechischen Landwirtschaftsminister das Geld für den Bau von "Unterkünften für Streunerhunde" verwenden. Aber wer bezahlt die laufenden Kosten? Welche Qualifikationen weisen die Leiter dieser Unterkünft auf? Wie werden ihre Entscheidungen und Handlungen kontrolliert? Und vor allen Dingen: wer wird das kontrollieren? Wie werden die Tiere eingesammelt? Was passiert mit diesen sogenannten Tierheimen und den Tieren nach den olympischen Spielen?

Massentötungen haben nie gewirkt und werden nie wirken. Die Natur wird sehr schnell reagieren und die Lücke wieder füllen... Für die verbliebenen Streuner wird ein riesiges Nahrungsangebot da sein - ideale
Fortplanzungsbedingungen. Innerhalb weniger Jahre wird sich die Zahl der Streuner wieder vervielfacht haben und die Zahlen werden weiter steigen.

Die einzige, billigste und durchaus realisierbare Lösung liegt in massiven Kastrationsaktionen, kombiniert mit gezielten Aufklärungskampagnen.

Bitte unterstützen Sie die Petition und Kampagne mit ihrer Unterschrift und erzählen Sie es Freunden und Bekannten!

Die Petition finden Sie hier (englisch)

Wenn Sie eine e-Mail an den zuständigen griechischen Minister senden möchten:

Prime Minister Costas Simitis / Minister of Agriculture, Mr. Georgios Drys / Minister of Tourism, Mr. Dimitrios Georgarakis

Einen Vorlage-Brief (in englischer Sprache) finden Sie hier


Liebe Tierfreunde,

bitte lest Euch die nachfolgenden Zeilen durch und unterzeichnet die Petition auf unserer HP. Wenn Ihr die Möglichkeit habt,
leitet diese Mail doch bitte auch weiter. Ohne Eure Hilfe kann Elke aus dieser Sache wohl nicht mehr herauskommen.

Herzlichen Dank und liebe Grüße

Sandra Ninka
Pro Animal de Tenerife



Elke Roßmann in den Mühlen der Justiz oder wie Tierliebe zur Straftat werden kann ...

Wir brauchen Ihre Hilfe!

Seit mehr als 10 Jahren dreht sich ihr Leben um die verlassenen Hunde in den Bergen von Teneriffa. Zweimal wöchentlich fährt sie, voll beladen mit Futter, um an den unzugänglichsten Stellen für Not leidende Hunde, die unglaublich scheu, halb verhungert und meistens krank oder verletzt sind, Futter und Wasser auszulegen. Oft gelingt es ihr, mit der Zeit das Zutrauen der Tiere zu gewinnen, diese dann einzufangen, tierärztlich behandeln (insbesondere auch KASTRIEREN) zu lassen, wieder aufzupäppeln und zu vermitteln. Für das Einfangen dieser Hunde hat sie sich spezielle Lebend"fallen" anfertigen lassen. Ein großer Käfig, dessen Klappe sich schließt, wenn der Hund hineingeht, weil er das ausgelegte Futter in der Falle wittert. Oft genug ist es zu spät und die Tiere sterben trotz aller Bemühungen an Schwäche oder Krankheit. Über 100 Hunde, die ÜBERLEBEN, rettet sie jährlich aus den Bergen und inzwischen ist sie so etwas wie eine Institution für die Rettung der sog. Waldhunde geworden. Hiesige Firmen stellen ihre Fleischabfälle zur Verfügung. In all den Jahren hat sie mit den hiesigen Institutionen bestens zusammengearbeitet. Die Forstverwaltungen, Izana, das Paradorhotel und viele andere Personen haben nicht nur Hinweise gegeben, wenn kranke oder trächtige Hündinnen auftauchten und teilweise sogar ihre Hilfe angefordert, wenn es Probleme gab.

Wer einmal eine Autofahrt oder Busreise durch die Canadas gemacht hat, dem sind sicher die schrecklichen Bilder bis auf das Skelett abgemagerter Hunde in Erinnerung, die sich an den Halteplätzen der Reisebusse aufhalten und bei den Touristen um Futter betteln. Die meisten Tiere wurden ausgesetzt, weil sie alt, krank oder ihren Besitzern lästig waren. Regelmäßig nach Ende der Jagdzeit bleiben auch sie in den Bergwäldern zurück, die Podencos, die als für nicht mehr jagdtauglich befunden werden oder vom Rudel abhanden gekommen sind. In der Wildnis der Berge und Wälder vermischen und vermehren sie sich weiter ... Elke Rossmann versucht so gut es geht, diese Tiere aus ihrem Elend zu befreien und durch fortwährende Kastrationen der Tiere, derer sie habhaft wird, die Population einzudämmen, was auch schon spürbar geworden
ist.

Doch seit die Kompetenzen für den PARQUE NATIONAL CANADAS DEL TEIDE an das Umweltministerium auf dem Festland übergegangen sind, wird sie ihres Lebens nicht mehr froh. Die einheimischen Parkwächter, mit denen sie Jahre lang hervorragend zusammengearbeitet hat, wurden sämtlichst entlassen und nun machen Festlandspanier "Dienst nach Vorschrift" und mit ihren Jeeps und Feldstechern bewaffnet regelrecht Jagd auf sie.

Das einschlägige Gesetz zum Schutz des Nationalparks besagt in seinem Artikel 38, 13 sinngemäß, dass zur Erhaltung der Naturzonen, zum Schutz wild wachsender Pflanzen und wild lebender Tiere keine Nahrungsmittel ausgelegt werden dürfen. Und so ist man Elke Rossmann ständig auf den Fersen, um sie auf frischer Tat zu überführen. So wurde aus der Tierschützerin eine Straftäterin, gegen die bereits hohe Geldstrafen verhängt worden sind. Ihre Schilderungen, wie sie in drei Fällen "gestellt" und angezeigt wurde, hören sich an wie ein schlechter Krimi. Beim ersten Zusammenstoß mit der "Obrigkeit" war sie völlig ahnungslos, dass plötzlich alles, was sie seit vielen Jahren für die Hunde getan hat, nun plötzlich bei Strafe verboten war. Als sie wie gewohnt , eine ihrer im tiefsten Unterholz versteckten Futterstellen anfuhr, um die Näpfe zu füllen, tauchten unerwartet die Parkwächter auf und stellten das Futter für die Tiere sicher, das sie in ihrem Auto hatte. Es wurde Anzeige erstattet und eine Geldstrafe von 1.200 EUR verhängt (Touristen, denen das Leid der Tiere oftmals die Tränen in die Augen treibt und die in den Restaurants ganze Schnitzel extra bestellen und verfüttern aber auch solche, die ihren nicht verrottenden Müll überall hin werfen werden indes naturgemäß nicht angezeigt oder verfolgt ...). Elke Rossmann wandte sich an den Anwalt Miguel Cabrera Perez, der sich als Abgeordneter im Parlament für den Tierschutz stark macht. Er legte Einspruch ein, dieser wurde jedoch abgelehnt.

Der zweite Fall ereignet sich einige Wochen später. Sie war erneut in den Canadas unterwegs. Zwar hatte sie Futter im Auto, aufgrund der ersten Anzeige jedoch gewarnt, war dieses jedoch ausschließlich für unzählige Futterstellen außerhalb des Nationalparks auf der wöchentlichen 250 km langen Tour bestimmt und wenn sie schon im Nationalpark selbst nicht füttern durfte, wollte sie bei der sengenden Sonne wenigstens die Wasserbehälter auffüllen. Plötzlich tauchten die Wächter wieder auf, zeigten Säcke voller Speckschwarten vor. Obwohl sie beteuerte, dass diese nicht von ihr stammten, wurde die Polizei gerufen. Beamte der Guardia Civil rückten an, um nach weiteren Beweisen zu suchen. Man führte sie ab und verbrachte sie zur Polizeistation nach La Orotava und erstattete erneut Anzeige. Die Quittung: 6.010,00 EUR. Wieder wurde Einspruch eingelegt.

Auf Anraten von Freunden wurde vor 2 Jahren ein Tierschutzverein ins Leben gerufen - der heutige Verein Asociacion para la defensa de los animales - Pro Animal de Tenerife "Waldhunde". Der Verein hat offiziell die Verantwortung für die Handlungen von Elke Rossmann übernommen und erklärt, dass sie im Auftrag des Vereins gehandelt habe, um einer möglichen Pfändung ihres Hauses zur Abdeckung der Geldstrafen zuvorzukommen. Ob sich dies in irgendeiner Weise positiv auswirken wird, bleibt abzuwarten.

Der dritte Fall liegt erst kurze Zeit zurück. Aus dem Parador-Hotel war ein Hinweis gekommen, dass sich in der Umgebung des Hotels eine hochträchtige Hündin aufhielt. Bei den zurzeit winterlichen Witterungsbedingungen hätten die Welpen keinerlei Überlebenschance gehabt. So machte sich Elke Rossmann auf, um das Tier einzufangen. Doch wie soll man einen Hund ohne Futter anlocken? Sie nahm also einen Fleischköder. Doch die Parkwächter hatten bereits ihr Auto erkannt und sie mit dem Feldstecher beobachtet. Sofort waren sie zur Stelle und es erfolgte eine erneute Anzeige.

Erst wenige Wochen zuvor hatte sie eine Sondergenehmigung von der Hauptstadt St. Cruz erhalten, für einen mehrtägigen Zeitraum ihre Fallen aufstellen zu können, um einige verletzte Hunde einfangen zu dürfen. Ein Versuch, sich auf diese Erlaubnis zu berufen, verlief erfolglos, denn die Erlaubnis war für bestimmte Tage erteilt und zwischenzeitlich kurzfristig abgelaufen. "Schwerer Verstoß im Wiederholungsfall" heißt es nun in der Anzeige.

Alle drei Strafen sollen nun zu einer einzigen zusammengefasst werden in einer Größenordnung zwischen 60.000 und 300.000 EUR .

Angesichts dieses Vorgehens, das für sie reine Willkür ist, hat sich Elke Rossmann entschlossen, an die Öffentlichkeit zu gehen, kann sie einfach
nicht verstehen, dass ihr das Ministerium jegliche Hilfe für die Tiere im Bereich des Nationalparks untersagt, selbst aber rein gar nichts gegen
dieses Elend unternimmt.

Diese Nationalparkhüter haben offenbar nichts anderes zu tun, als Menschen, die sich wirklich für das Leid und vor allen Dingen eine Verringerung der Population einsetzen, Steine in den Weg zu werfen. Tagsüber verbringen sie gelangweilt ihre Zeit an den Touristenaussichtspunkten in den Tavernen und machen anschließend den dicken Max vor einer Frau, die sich der verhungernden Hunde annimmt, derweil sich 5 m weiter Diebesgesindel über die Videokameras oder im Auto gelassene Wertgegenstände von Touristen hermacht.

Lt. dem Anwalt von Frau Rossmann vermag diese Geldstrafe mittels entsprechend ausreichender Proteste in Form von Unterschriftslisten oder Online-Petionen reduziert werden können.

BITTE GEBEN SIE UNS IHRE STIMME, DAMIT EINE FRAU, DIE SICH TAG EIN TAG AUS SEIT 10 JAHREN UM DIE LINDERUNG DES HUNDEELENDS KÜMMERT, NICHT IHREN BESITZSTAND VERLIERT UND FÜR IHRE TIERLIEBE IM SCHLIMMSTEN FALL NOCH HINTER GITTER MUSS ..... DIE LEIDTRAGENDEN WÄREN WIE IMMER VOR ALLEN DINGEN DIE TIERE.

Wir haben auf unserer Homepage http://www.pro-animal-tenerife.de für Ihren Protest ein gesondertes Gästebuch eingerichtet und hoffen sehr auch auf Ihre Unterschrift!

Bitte protestieren Sie jetzt!

Vielen Dank im Namen des Vereins Pro Animal de Tenerife und über 1500
geretteten und vermittelten Hunden!!

Pro Animal de Tenerife


Neufundländer brutal ertränkt - Polizei bittet um Mithilfe der Bevölkerung

Ein unbekannter Hundebesitzer hat sich auf besonders grausame Art und Weise seines Vierbeiners entledigt. Nach den Ermittlungen der Polizei wurde der Neufundländer im Küstenkanal bei Hilkenbrook ertränkt. Mehr dazu bei Collie in Not.


Internet-Petition für die Delphine vor Hurghada, Ägypten

Ort: Shab Samadai Riff, Protektorat Wadi Gimal, Ägypten. Hier lebt eine kleine Population von Spinner-Delphinen. Diese fangen des Nachts in den tiefen Gewässern Fische und ruhen tagsüber in den seichten Lagunen, wo auch die Delphinkinder von ihren Müttern gestillt werden. An und für sich ein Idyll im Roten Meer, wären da nicht die Horden von Touristen, die von findigen Öko-Veranstaltern vom nahegelegenen Ferientort Hurghada in immer größeren Scharen angelockt werden. 30 Boote mit 20-40 Touristen pro Tag sind die Regel. Der Schaden am Ökosystem ist enorm. Das Riff wird durch leckendes Öl, Abfall und Raubtaucher nachhaltig zerstört. Lärmenden Schlauchboote mit Außenbootmotoren treiben zudem die verängstigten Delphine in Richtung der Touristen. Das systematische Ignorieren von Umweltschutzbestimmungen wird von den Behörden stillschweigend toleriert. Das hat absolut nichts mehr mit Dolphin-watching oder Öko-Tourismus zu tun! Bitte klickt folgende URL an

http://www.PetitionOnline.com/sosdolfn/petition.html und schickt zahlreiche Bitten und Beschwerden an die ägyptischen Behörden. Wenige Minuten, die über das Weiterexistieren der Delphine entscheidend sein können.

Text: www.canis.info , 20.10.03


"Canned hunting": Jagd auf zahme Löwen in Südafrika

In Südafrika werden Raubtiere eigens gezüchtet, damit steinreiche Jäger sie erschießen können

Wollten Sie schon immer mal einem zahmen Löwen einen Bauchschuss verpassen? Oder einen Leoparden mit einem Rudel Hunde zu Tode hetzen? Oder einen mit Pfeil und Bogen erlegten Büffel langsam ausbluten lassen? Dann sind Sie in Südafrika an der richtigen Stelle.

"Schon als kleiner Junge hat Johan Strydom auf der väterlichen Farm jede Tierart, die er finden konnte, erbarmungslos gejagt" wirbt die Jagdfarm Johan Strydom Safaris aus der südafrikanischen Freistaat-Provinz auf ihrer Website http://www.africancats-hounds.co.za, und bietet etwa einen männlichen Löwen ( der auch mit Hunden gejagt werden kann) für 17.000 bis 27.000 US-Dollar zur Jagd an. Wem das zuviel ist, kann auch kleinere Katzen wie Luchse, Servale oder afrikanische Wildkatzen zum Schießen buchen: "Mit unseren Hunden haben wir eine 80-prozentige Erfolgsquote" verspricht die Firma. Und als besonderen Kick offeriert Johan Strydom die Jagd auf Büffel mit Pfeil und Bogen. "Ist das nicht widerlich?" fragt Chris Mercer, der Direktor des Kalahari Raubtier-Zentrums, der seit Jahren gegen den Wildwuchs in der südafrikanischen Jagdindustrie angeht. Mitte dieses Jahres schien Mercer einen Teilerfolg errungen zu haben: Die Regierung in Pretoria veröffentlichte ein Grundsatzdokument, wonach das so genannte "canned hunting" (wörtlich übersetzt: die Dosenjagd, also die Jagd auf in Gefangenschaft gezüchtete Tiere) verboten werden soll. Allerdings unterliegt der Naturschutz in Südafrika den Provinzregierungen und die haben noch keine Anstalten getroffen, die Leitlinien der Zentralregierung umzusetzen. In manchen Provinzen sei das Schießen von gezüchteten Raubkatzen noch immer gang und gäbe, bestätigte der Sprecher des südafrikanischen Jagdverbandes, Gary Davies, im Gespräch mit der FR: "Für uns ist das ein großes Problem, weil es die ganze Branche in Verruf bringt. In der Nord-West-Provinz westlich von Johannesburg gibt es mehrere solcher Löwenfarmen eine davon mit fast 500 jungen Raubkatzen, die ausgewachsen zum überwiegenden Teil an private Jagdfarmen verkauft werden. Wenn die geschossen werden, hat das mit Jagen absolut nichts mehr zu tun" sagt Davies: "Die sind ja praktisch zahm."

Jahr für Jahr kommen fast 7.000 Trophäenjäger vor allem aus den USA, Deutschland und Spanien ans Kap der Guten Hoffnung und bringen der hiesigen Jagdwirtschaft jährlich rund eine Milliarde Rand (125 Millionen Euro) ein. Bei der Löwenjagd pflegen die Trophäenjäger nicht auf den Schädel zu zielen, um das Kopffell nicht zu beschädigen. Also kommt es immer wieder zu Bauchschüssen, die den qualvollen Tod der Raubtiere verursachen. Noch immer erlaubt ist in mehreren Provinzen am Kap der Guten Hoffnung auch die Jagd auf Raubkatzen mit Hunden. Da von einem Hunde-Rudel gehetzte Leoparden oder Löwen praktisch keine Überlebenschance haben, hat die südafrikanische Jägervereinigung auch diese Form der Jagd gebannt und den oben erwähnten Johan Strydom aus ihren Reihen ausgeschlossen. Die Naturschutzbehörde der Freistaat-Provinz sieht in der Jagd mit Hunden allerdings nichts Anstößiges: Wie jedes Jahr hat Johan Strydom auch diesmal wieder eine Lizenz für seine Jägerei erhalten. "Die meisten der so genannten Naturschutzbeauftragten sind selbst Jäger und haben ein inzestuöses Verhältnis zu der Jagdindustrie" sagt Chris Mercer. Nach seinen Schätzungen gibt es in Südafrika rund 40 bis 50 Privatfarmen, die das "canned hunting" von Raubtieren anbieten, gegenwärtig würden in Löwenfarmen insgesamt 2.500 Raubkatzen auf ihre spätere Exekution vorbereitet. Mit einer internationalen Kampagne will der Tierschützer die Provinzregierungen nun zu einem völligen Bann des "Dosenjagens" zwingen: Besorgte Zeitgenossen werden aufgefordert, sich mit Protestbriefen an die südafrikanische Vertretung ihres Landes zu wenden.

Im Internet: www.raptor.co.za

Quelle: Johannes Dieterich in: http://www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrich...elt/?cnt=314899

 


Euthanasie für Olympia 2004?

Griechenland plant im Vorfeld zur Olympiade 2004 die Straßenhunde und -katzen aus dem Stadtbild Athens zu entfernen. Die Regierung spricht von der Verwahrung der Tiere in Unterkünften, die kurzfristig errichtet werden sollen, deren artgerechte Führung während und vor allem nach den Olympischen Spielen von Tierschutzorganisationen jedoch in Frage gestellt wird. Darüber hinaus ist bekannt, dass in Griechenland die Euthanasie von Streunern in "Nacht-und-Nebel-Aktionen" Normalität ist.

Tierschutzorganisationen appellieren an die griechische Regierung, die vorhandenen Mittel statt in die Errichtung von Tierheimen oder Durchführung von Euthanasieprogrammen in eine großflächige Sterilisationsaktion zu investieren.

Lassen auch Sie die griechische Regierung wissen, dass ein "sauberes Stadtbild" für Olympia 2004 auf Kosten der Tiere nicht im Interesse der Weltöffentlichkeit ist! Unterstützen Sie die Internet-Petition der PAW-Europe.


Haifischfang mit lebenden (!) Hunden

Ein Video dokumentiert diese Grausamkeit (http://www.30millionsdamis.fr/fr/index.asp unter: Video de l´horreur) und eine Petition soll helfen, das Gemetzel zu unterbinden.

Ohne Worte ...